Hanel-Torsch: „Respekt gemeinsam sicher“ im Wiener Gemeindebau
Die Initiative von wohnpartner, Wiener Wohnen und der Grätzlpolizei wird im Monatstakt fortgesetzt.
Sie versteht sich als Anlaufstelle für alle Gemeindebau-Bewohner*innen, um Anliegen und Fragen zum guten Miteinander aufzugreifen, weiterzuhelfen und Lösungen zu schaffen. Jüngst machte „Respekt gemeinsam sicher“ im 2. Bezirk in der Wehlistraße Station. Ein respektvolles Zusammenleben ist essenziell für eine gute Nachbarschaft und wichtig für die Lebensqualität. Um die hohe Wohnzufriedenheit sicherzustellen, für die Wien international bekannt ist, haben das Nachbarschaftsservice wohnpartner, Wiener Wohnen und die Grätzlpolizei vor zwei Jahren „Respekt gemeinsam sicher“ ins Leben gerufen.
Diese Woche machte die Tour in der Leopoldstadt Station. Die drei Kooperationspartner berieten gemeinsam in der Wehlistraße 303 zur Einhaltung der Hausordnung sowie zu Maßnahmen, die das Zusammenleben verbessern.
„Gemeindebau bedeutet nicht nur leistbares und sicheres Wohnen, sondern soll auch für ein gutes Miteinander im eigenen Zuhause stehen. Dazu gehört, dass Nachbarinnen und Nachbarn ins Gespräch kommen und Probleme angesprochen werden. Dass aber auch klar ist: Die Regeln der Hausordnung gelten für alle und gegenseitiger Respekt und rücksichtvoller Umgang wird von allen erwartet. Nur so funktioniert ein gutes Zusammenleben, das zusätzlich Sicherheit und Lebensqualität gibt. Genau deshalb gehen wir in die Höfe der Gemeindebauten, um hinzuhören, Anliegen der Mieterinnen und Mieter direkt aufzunehmen und gemeinsam Lösungen und Verbesserungen zu finden“, erklärt Wohnbaustadträtin Elke Hanel-Torsch.
Bis September macht die Respekt-Tour jeweils am dritten Dienstag des Monats Station. Der nächste Termin steht am 19. Mai in Floridsdorf an. Durch die gebündelte Fachkompetenz können die drei Einrichtungen auch komplexe Fragen beantworten und gemeinsam weiterhelfen. Fragen zur sozialen Beratung von wohnpartner sind bei diesen Terminen ebenfalls gut aufgehoben.
Sämtliche Termine in der Übersicht:
Uhrzeit: immer von 15 bis 18 Uhr
- 19. Mai – Ödenburger Straße 73–75, bei den Stiegen 25 und 26, 1210 Wien
- 16. Juni – Leuthner Hof, Mollardgasse 89, Innenhof, 1060 Wien
- 21. Juli – Strindberggasse 1, Innenhof, 1110 Wien
- 18. August – Andergasse 12, beim Hauptzugang zur Wohnhausanlage, 1170 Wien
- 15. September – Am Heidjöchl 14, Ballsportplatz Guido-Lammer-Gasse, unterhalb von Stiege 44, 1220 Wien
Positive Bilanz der Respekt-Tour 2025
Bei den insgesamt 24 Terminen, die 2025 stattfanden, nahmen mehr als 1300 Besucher*innen teil. Thematisch ging es neben positiven Themen oft um Verbesserungswünsche, neue Ideen sowie konkrete Lösungsansätze für Herausforderungen im Wohnumfeld.
Ein wiederkehrendes Thema waren Lärmstörungen in den Abendstunden, etwa durch laute Musik, voll aufgedrehte Fernsehgeräte oder Gespräche auf Balkonen und Freiflächen.
Darüber hinaus wurden Ablagerungen von Sperrmüll sowie Verschmutzungen von Grünflächen thematisiert. Ordnungsberater*innen von Wiener Wohnen informierten über die geltende Hausordnung und pochten auf deren Einhaltung.
Kleinere Probleme – beispielsweise ungepflegte Hecken – wurden umgehend behoben. In Anlagen ohne akute Schwierigkeiten konnten die Bewohner*innen an Pinnwänden ihre Verbesserungsideen einbringen und sich so demokratisch an der Gestaltung ihrer Wohnumgebung beteiligen. Bei allen Terminen war auch die Grätzlpolizei präsent, die sich gezielt um die Sicherheit im Grätzl kümmerte.